Schamanismus

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Seit Jahrtausenden nützen weise Frauen und Männer bestimmte Techniken um eine andere, koexistente Welt aufzusuchen und sich dort Rat und Hilfe von ihren Verbündeten, Krafttieren und Lehrern zu holen. Auch heute noch wird Schamanismus weltweit praktiziert, mit denselben Methoden wie vor zwanzigtausend Jahren. Auch uns ist es möglich, diese Methoden zu erlernen, den Zugang in die "Nichtalltägliche Wirklichkeit" zu finden und wieder in Kontakt mit unseren Verbündeten zu treten.

Wir sind aber nicht gezwungen uns eine andere Kultur zu eigen zu machen, denn der schamanische Weg hilft uns auch unsere eigenen Wurzeln wiederzufinden, unser eigenes Wesen zu erkennen. Schamanisch zu arbeiten, bedeutet zu wissen daß es weit mehr an Realität gibt, als der Alltag uns glauben macht, bedeutet seinen eigenen, individuellen Weg zu finden und zu gehen. Wohl aber der Austausch und das Voneinander Lernen sind wichtig. So begnen sich unterschiedliche Kulturen um voneinander zu profitieren.

Mit schamanischen Methoden können Probleme des täglichen Lebens von einer Seite aus in Angriff genommen werden, die den meisten Menschen verschlossen bleibt. Unsere Gesellschaft hat diese sehr individuellen Methoden ausgeklammert und verdrängt, weil sie in keinen genormten Rahmen passen, und vielleicht gerade deshalb so effektiv sind.Da der Mensch in schamanischer Sicht immer als Ganzes, nämlich als Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen wird, bieten sich hier Methoden an, die im spirituellen Bereich wie im physischen Bereich wirken und spürbar sind.



Extraktionen

Als Extraktion bezeichnet man das "Herausziehen" oder "Aussaugen" einer Erkrankung welche sich dem Schamanen als "Eindringling" zeigt.Eindringlinge wiederum sind Energieformen welche sich im Körper des Klienten etabliert haben und sich meist in Form von Schmerzen unklarer Genese,

Infektionskrankheiten (chronisch), Verspannungsschmerzen und ähnlichem bemerkbar machen können. Es gilt die Eindringlinge per Extraktion zu entfernen.

Schamanische Extraktionsarbeit ist für den Schamanen immer mit Gefahr verbunden - nämlich den Eindringling, sprich die Erkrankung selbst abzubekommen - damit dies nicht geschieht ist viel Vorbereitung und Praxis nötig. Die Schamanen der Shuar Indianer im Ecuadorianischen Regenwald schützen sich mit den sogenannten "Tsentsak" den Magischen Pfeilen davor selbst bei einer Extraktion zu erkranken.

Diese Tsentsak stehen hoch im Kurs, und obwohl ihr Charakter immaterieller Natur ist existiert ein schwunghafter Handel damit. Sie sind im Speichel des Schamanen (Naäm) enthalten und mit diesem überträgt er sie auch. Mir selbst wurden einige Tsentsak von meinem Lehrer auf diese Art übertragen. Tabakwasser hält die Tsentsak wach und bevor die Extraktion durchgeführt wird befördert man der Schamane die Magischen Pfeile in seinen Mund wo sie die Übertrageung der Krankheit verhindern.

Das Aussaugen selbst kann durch direkten oder indirekten körperlichen Kontakt geschehen. Meist findet ein wirkliches Saugen am Klienten statt, ein Saugen das für den Klienten durchaus schmerzhaft sein kann. Weiß der Schamane den Eindringling in seinem Mund so spuckt er ihn in ein bereitstehendes, rituelles Gefäß um ihn dann, im rituellen Rahmen zu entsorgen.


Wenn die Seele verloren geht...
Der SEELENVERLUST

Traumatische Erlebnisse erfährt die menschliche Seele mitunter als Schock. Sie zieht sich aus dem Körper zurück und kommt nicht wieder vollständig zurück. Das kann einen Menschen verändern, massiv verändern...

Wie oft hört man den Satz: "Seit er operiert worden ist ist er nicht mehr der Selbe, wo doch die operation bestens verlaufen ist..."
Die Seele empfindet die Narkose als Nahtodeserlebnis und zieht sich aus dem Körper zurück. Letztlich fehlt ein Teil der Seele bzw. der Seelenenergie und das kann sich als postoperatives Syndrom bemerkbar machen. Depression, Engegefühle in der Brust, Atembeschwerden und alles was sich daraus ergeben mag können die Folgen sein. Nicht jeder Mensch erfährt aber einen Seelenverlust. Dies hängt schon mit anderen Faktoren zusammen. Aber es scheint sich diese Form der energetischen Erkrankung zur Gesellshaftskrankheit No. 1 auszuwachsen.


Die Seelenrückholung

Bei der Seelenrückholung wird nach entsprechender Vorbereitung, der fehlende Seelenteil vom Schamanen zurückgebracht. Dies erfordert viel Können und einen sehr guten Zugang in die Schamanische Welt sowie absolut souveränen Kontakt zu den Verbündeten. Ebenso wie die Vorbereitung auf diese "zweite Geburt" ist eine Nachbereitung erforderlich. Verstehen, fühlen, wissen, erfahren...alles spielt zusammen, spielt eine Rolle wenn die Seele abhanden kommt und zurückgebracht werden soll.

Seelenrückholungen gehören sehr gut vorbereitet und sind keine, wenn manche Autoren auch diesen Eindruck vermitteln, "lockere Ausflüge" in die Schamanische Welt. Vor allem gilt es auch den Betroffenen über eine gewisse zeit darauf vorzubereiten was es denn bedeutet wieder "heil und ganz" zu sein! Den Seelenteil zurückzubringen bedeutet für den Schamanen oft auch Kampf, bedeutet Gefahr in der Schamanischen Welt, heißt manchmal lange suchen zu müssen und so manche Anstrengung (auch im physischen Sinne) auf sich zu nehmen um dem Klienten das zurückgeben zu können was ihm schon seit Jahren fehlt - einen Teil seiner Seele, seiner Selbst! Diese Technik lernt man nicht auf einem Wochenendseminar, auch nicht bei noch so großem Willen und noch so überzeugendem Seminarleiter/in !

Manchmal scheint mir die Arbeit aller Schamanen die bisher gelebt haben der Lächerlichkeit preisgegeben wenn da behauptet wird dass nun jeder ganz einfach diese Techniken für sich beanspruchen könne, dass jeder das erlernen könne wozu man eigentlich so etwas wie Berufung oder Bestimmung benötigt!

Natürlich kann mann / frau bestimmte Techniken erlernen, aber zum Schamanen sollte man auch berufen sein. Da gibt es kein Diplom, keine Auszeichnung oder Urkunde sondern ein inneres wie äußeres Wissen, einen Drang das zu tun was man eben tut. Und "Bestimmung" meint gewiss nicht wollen oder möchten sondern - MÜSSEN !


Gedanken...


Schamanismus heißt heilen, heißt an sich selbst zu arbeiten,
nie aufzuhören, immer weiter nach Stärke, Liebe, Ruhe, Kraft und Klarheit zu streben und diese Eigenschaften mit Hilfe der Spirituellen Welt zum Wohle anderer einzusetzen. die Spirits sind um uns, in uns, sie führen und leiten uns, und jedesmal wenn wir die Trommel schlagen, wenn wir einen Seelenteil zurückbringen, einen Eindringling entfernen, jedesmal wenn wir die Ahnen anrufen uns zu helfen, wenn wir uns mit unseren Krafttieren verbinden und ihre Stärke, ihre Instinkte in uns wissen, jedesmal sind wir der Mitte nahe, ist in uns und um uns der Mittelpunkt der Welt.